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Raumakustik
und wie wir damit umgehen

Die Raumakustik ist das Gebiet der Akustik, das sich mit der Auswirkung der baulichen Gegebenheiten eines Raums auf die in ihm stattfindenden Schallereignisse beschäftigt. Hierbei kann es sich um Konzertsäle, Theater, Klassenräume, Studios, Kirchen, aber auch um Büros, Call Center oder Konferenzräume handeln, in denen akustische Darbietungen (Sprache oder Musik) oder Kommunikation allgemein stattfinden.

 

Zentrale Frage der Raumakustik ist, welche Oberflächen eingesetzt werden können, um optimale Hörbedingungen im Raum zu schaffen. Die entscheidende Eigenschaft der Materialien ist in diesem Zusammenhang die Schallabsorption. Viele Begriffe? Hier geht es zum Glossar und genaueren Beschreibungen.

Wir können mit unseren Produktlinien helfen, die oben beschriebenen Hörbedingungen zu verbessern. Oftmals hat man von der Akustik her das Gefühl nicht in einem Büro zu arbeiten, sondern eher in einer Kirche. Das darf nicht sein, denn es führt zu Unwohlsein, Unkonzentriertheit und Krankheit. Optimale Hörbedigungen sind je nach Nutzung des Raumes anders, aber eines steht fest und ist auch so normiert: Ein Büro oder Meetingraum darf keine solange Nachhallzeit haben, wie eine Kirche.

Zeit für ein gemeinsames Projekt...

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PROJEKTABLAUF

In fünf Schritten zum Ziel

Image by Pawel Chu

Schritt 1: Bestandsaufnahme

Je früher die Akustik im Planungsvorhaben einbezogen wird, desto besser lässt sich später eine angenehme Raumakustik erzielen. Kommen Sie frühzeitig auf uns zu und lassen Sie sich über die grundsätzlichen akustischen Problemstellung Ihres Projektes beraten. Unsere langjährige Erfahrung hilft bereits früh wesentliche Planungsfehler zu vermeiden und Ihr Projekt reibungslos umzusetzen.

Glossar
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G

Schallabsorption

Die Schallabsorption oder auch Schalldämpfung beschreibt die Fähigkeit von Materialien, Schall zu absorbieren bzw. die auftretende Schallenergie in andere Energieformen, letztendlich in Wärmeenergie, umzuwandeln (siehe auch „Schalldämmung“)

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L

Schalldämmung

Schalldämmung bezeichnet die Einschränkung der Schallausbreitung durch Raumbegrenzungen. Die Schalldämmung ist somit eine Maßnahme zur akustischen Trennung von Räumen oder Bereichen gegen nicht erwünschten Schall von Nachbarräumen oder -bereichen. Dieses hat nichts mit der benötigten akustischen Schall-dämpfung im Raum zu tun (siehe auch „Schallabsorption“). 

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O

Schallabsorptionsgrad

Der Schallabsorptionsgrad α eines Materials gibt an, wie groß der absorbierte Anteil des gesamten einfallenden Schalls ist.

α = 0 bedeutet, es findet keine Absorption statt, der gesamte einfallende Schall wird reflektiert. Bei α = 0,5 wird 50 % der Schallenergie absorbiert und 50 % reflektiert. Bei α = 1 wird der komplette einfallende Schall absorbiert, eine Reflexion findet nicht mehr statt.

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S

Hallraummessung

Das Hallraumverfahren dient zur Bestimmung des frequenzabhängigen Schallabsorptionsgrades. 

Hierbei wird eine Probe des zu testenden Materials in einen Hallraum

eingebracht. Aus der Veränderung der Nachhallzeit im Raum lässt sich die Schallabsorption 

eines Materials rechnerisch ermitteln.

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S

Nachhallzeit

Schalldämmung bezeichnet die Einschränkung der Schallausbreitung durch Raumbegrenzungen. Die Schalldämmung ist somit eine Maßnahme zur akustischen Trennung von Räumen oder Bereichen gegen nicht erwünschten Schall von Nachbarräumen oder -bereichen. Dieses hat nichts mit der benötigten akustischen Schall-dämpfung im Raum zu tun (siehe auch „Schallabsorption“). 

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A

Schallwellen

Schwankungen des Luftdrucks, die durch Schallereignisse ausgelöst werden, werden Schallwellen genannt. Die Länge der Schallwellen definiert die Frequenz, die Höhe der Schallwellen den Pegel. Lange Schallwellen haben eine geringe Frequenz und werden als tiefe Töne wahrgenommen. Kurze Schallwellen haben eine hohe Frequenz und werden als hohe Töne wahrgenommen.

 

Eine 100 Hz-Welle hat in der Luft eine Ausdehnung von 3,40 Metern, eine 5000 Hz- Welle eine Ausdehnung von ca. 7 Zentimetern.

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R

Frequenz

Die Frequenz bezeichnet die Anzahl von Schalldruckänderungen pro Sekunde. Schallereignisse mit einer hohen Frequenz werden vom menschlichen Ohr als hohe Töne wahrgenommen, Schallereignisse mit niedriger Frequenz als tiefe Töne. Geräusche wie

Rauschen, Straßenverkehr usw. beinhalten in der Regel eine Vielzahl von Frequenzen. Die Maßeinheit der Frequenz ist Hertz (Hz), 1 Hz = 1/s. Menschliche Sprache bewegt sich im Bereich von 250 Hz bis 2000 Hz. Der Hörbereich des Menschen liegt zwischen 20 Hz und 20000 Hz.

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